Geschichte der gesellschaft

Die Geschichte der Firma ARAKO reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück, als in dem Fertigungswerk, das Josef Koppitz gründete, die Herstellung von Nähmaschinen der Marke Opilia, später Silesia und Minerva, begann. Vor allem die Herstellung der Minerva-Nähmaschinen wuchs stürmisch an, und auch der Erste Weltkrieg konnte diese Entwicklung nicht aufhalten. In der Zwischenkriegszeit war die Firma, was das Kapital betrifft, schon so stark, dass sie mit dem Bau eines Nebenwerks in Boskovice beginnen konnte. Eine erhebliche Beeinträchtigung bedeutete jedoch der Zweite Weltkrieg, während dessen die Betriebsproduktion auf Kriegsproduktion umgestellt und die Herstellung der Nähmaschinen auf ein Minimum eingeschränkt wurde. Obwohl das Werk am Ende des Krieges stark beschädigt wurde, kehrte die Produktion der Nähmaschinen schon bald in die Stadt zurück. Die Lieferungen zielten nicht nur auf den inländischen Markt, sondern viele Serien waren für den Export ins Ausland bestimmt. Trotzdem wurde die Produktion der Nähmaschinen im Jahre 1953 eingestellt.

 

BEGINN DER HERSTELLUNG VON INDUSTRIEARMATUREN

In der ersten Hälfte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts strukturierte die damalige Firma Minerva in Opava das Herstellungsprogramm um und begann mit der Produktion von Industriearmaturen. Im Jahre 1976 gehörte sie zu den Pionieren im Bereich Kernenergietechnik in der damaligen Tschechoslowakei, in das Herstellungsprogramm der Gesellschaft wurden spezielle Armaturen für Kernindustrie (KKW Dukovany, KKW Bohunice) aufgenommen.

 

ARAKO IN DER GEGENWART

In den 1980er Jahren gehörte die Firma zum Konzern SIGMA. Nach dessen Privatisierung im Jahre 1992 entstand die Privatgesellschaft ARAKO, spol. s.r.o. Kurz darauf erfolgte die Restrukturalisierung des Herstellungsprogramms und der Ausbau der neuen Fertigungs- und Lagerhalle. Seit 2007 ist der Besitzer der Gesellschaft das russische Unternehmen Atomenergomash. In den Jahren 2011-2013 erfolgte eine umfassende Modernisierung der maschinellen Ausstattung, welche die Erhöhung der Produktivität und die Aufrechthaltung der erstklassigen Qualität der Armaturen zum Ziel hatte. In den darauffolgenden Jahren erweiterte ARAKO dank dem Investitionsprogramm das Sortiment nicht nur um neue Typen, sondern auch um größere Nennweiten der Armaturen.